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Die Tarif Drücker von der Telekom!
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Die Tarif Drücker von der Telekom!

Die Deutsche Telekom AG will Ihre Position im Festnetzmarkt ausweiten. Seit vielen Jahren ist die Zahle der Kunden, die Ihren Festnetzanschluss bei der Telekom haben rückläufig. Um dies zu ändern, schreckt man offensichtlich auch nicht vor eher zweifelhaften Methoden zurück.

Unlängst gab der neue Telekom-Vorstandsvorsitzende René Obermann der Öffentlichkeit kund und zu wissen, dass man durch einen Umbau des Services die Festnetzkunden wieder zur Telekom zurückführen möchte. Kaum einem Kunden war allerdings bewusst, welche Auswirkungen diese Strategie hat. Seit geraumer Zeit steht auch bei Telekomkunden das Telefon nicht mehr still. Bis um 22:00 Uhr rufen Telekommitarbeiter bei den Bewohnern ganzer Strassenzüge an, um Ihnen beim sparen zu “helfen”. Immer wieder werden neue Tarife angeboten. Mit einem einfachen “Nein!” geben sich die Telekom “Berater” dann aber auch nicht zufrieden. Fest die Möglichkeit der spontanen Meinungsänderung im Auge, wird am folgenden Abend dann wieder angerufen, man möchte halt nur das Beste für den Kunden. Absurd werden diese Anrufe allerdings beim Bereich Internet. Auch dort versucht man den Kunden “beratend” zur Seite zu stehen. In manch einem Fall scheitert dann der erfolgreiche Tarifwechsel bzw. -abschluss allerdings an dem fehlenden DSL Anschluss bzw. der nicht vorhandenen Motivation des Magentariesen, flächendeckend Haushalte mit Breitbandanschlüssen zu versorgen.

t-com DueckerMit dem Telefonterror aber nicht genug, schickt die Telekom nun auch “Berater” an die Haustür. Die verlangen dann nichts weiter, als die Vorlage der Telefonrechnung oder des Telefonvertrages, um einem wieder analysierend beim sparen zu “helfen”. Das das Sparpotential eher bei der Telekom liegt, da viele Altverträge sehr unlukrativ für das Unternehmen sind, sei hier nur am Rande erwähnt. So, nun schaut dieser Telekomaussendienstler mit der Mission der aktiven Sparbeihilfe ziemlich blöd aus der Wäsche, wenn man Ihm mit einen freundlich aber knurrigen ”Nichts bekommen Sie von mir zu sehen!” seinen persönlichen Unwillen kundtut. Mit dem Mut der Verzweifelung (und ein wenig Mitleid) versucht man dem Vertriebler mit Helfersyndrom nun begreiflich zu machen, dass man von den diversen Anrufen aus seinem Hause schon ausgiebig genervt ist. Ja, umgehend kommt wieder sein Helfersyndrom, seine schon fast heilig anmutende Mission durch und er hat da sofort einen Tip für einen: “Wenn die das nächste mal telefonisch kontaktiert werden, dann wechseln Sie doch einfach den Tarief, dann hört diese Anruferei auf.” Die Erwiederung auf diese Aussage, erspare ich dem geneigten Leser hier, aber Sie beinhaltete Worte wie Erpressung, Nötigung etc. und war durchaus nicht von freundlicher Solidarität geprägt.

Mit dieser Strategie wird es der Telekom nicht leicht fallen, das alte Kundenclientel zurück zu gewinnen. Insbesonder da man so beschäftigt ist, die Bestandskunden zu den zahlreichen Mitbewerbern zu jagen. Ich jedenfalls habe mir für dies und das kommende Jahr eine Belästigungspause von der Telekom erbeten. Mal sehen wieviele Tage die hält …